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Tamino & Milo hatten beide kein schönes
Zuhause, sie stammten aus einem sozialschwachen Haushalt, mehrere Kinder,
Hartz4-Empfänger, kein Geld für Behandlungen usw. Der Verein hat mit Hilfe
von Mitgliedsbeiträgen, Kooperationspartner und lieben Spendern die Tiere
betreut, die Mutterkatzen kastriert und gekennzeichnet. Dass es den Tieren
dort so gut geht, ist einem sehr netten Ehepaar aus Härtlingen zu
verdanken. Sie meldeten beim Katzenschutzverein das Tierelend und
unterstützen, wo sie nur konnten.
Der Einzug meiner Buben verlief wunderbar.
Nur der kleine Tamino weinte am 1. Tag viel und wollte mit uns nur
schmusen, weil er allein in einem Raum verbracht hat. Ich halte nie eine
Einzelkatze, sondern mindestens zwei Katzen. Es ist eine lange Geschichte.
2 Tage später fuhren wir wieder zum Katzenschutzverein. Zu meinem Freund
MM sagte ich gleich, dass ich mich nicht entscheiden kann, weil ich
einfach traurig wegen meiner früheren Katzenerfahrung war. Eine schwere
Entscheidung mit den 3 schwarzen Geschwisterkatzen. Ich wollte Hugo (rot
getigert) und Socke (braun getigert) haben, die ebenfalls 12 Wochen alt
waren. Sie waren leider keine Geschwister von Tamino. Sie haben mich
liebevoll überfallen und nieder geschmust. Wirklich so traumhaft! Schade,
dass das nicht geklappt hat.
Mein Freund MM hat sich aber für eine Katze entschieden: Milo. Er ist
Tamino’s Bruder. Er war nicht so verschmust, aber noch am Nuckeln.
Zugegeben, ich wollte Milo zuerst nicht, aber ich dachte mir:
Milo und Tamino sollen auch miteinander als Brüder glücklich leben. Als Milo zu uns kam, erkannte er
seinen Bruder Tamino sofort und hatte auch kein Heimweh. Ich liebe beide!
Die beiden Brüder blühten sofort wieder auf und spielen seit dem wie
verrückt miteinander. In der 1. Nacht schlief ich mit den Beiden in einem
Raum. Sie kamen von alleine zu mir ins „Not-Bett“ auf dem Boden. Milo hat
mich sofort erobert, gleich in der ersten Nacht schlief er auf meinem
Hals, hat mein Gesicht abgeputzt. Seitdem sind wir ein Herz und Seele. Tamino lag auf meinem Bauch.
Am nächsten Tag durften die Beiden alle Räume kennen lernen. Die Beiden
sind verschmust und kommen gern auf den Schoß. Milo wurde
kurz krank, siehe Story. Der Einzug bereitete den Beiden keine Probleme.
Nun nenne ich die Beiden „meine Buben oder meine Kleinen“. Sie haben auch keine Probleme mit
meinem Freund, mit dem ich eine Wochenendbeziehung führe.
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