|
Eyleen`s lange
Krankensgeschichte:
Seit ca. 2 Jahren hat Eyleen ein
Herzgeräusch, versichert die ehemalige Besitzerin, das nicht behandelt,
sondern nur beobachtet werden muss. Sie hat nur 5 Monate bei uns gelebt
und einiges durchgemacht, indem sie wegen der miserablen Zusammenführung
(Beinbruch etc, mehr darüber demnächst hier anklicken) mit unserem Kater Blacky
schwer verletzt wurde. Blacky lebt nun als Einzelkater bei meiner Mutter.
Eyleen lebte im Sommer 2005 dort und 1
Jahr später habe ich sie und Meilo besucht über eine Beziehung mit der
Katzenhilfe. Ihr Frauchen und ich bleiben im regelmäßigen Kontakt. Ich
frage sie oft nach dem gesundheitlichen Befund von Eyleen. Ich riet ihr,
Eyleen mit Herztabletten zu behandeln, doch sie wiegelte alles ab und
meinte, das sei nicht nötig, es sei alles harmlos.
Damals kannte ich mich nicht aus zum
Thema Herzgeräusch. Heute weiß ich mehr darüber Bescheid (HCM usw.).
Von Sonntag, 22.2. bis Freitag, 26.2.
hat sie nicht mehr gefressen, bekam Fieber und war matt. Die Tierärztin in
ihrem alten Zuhause vermutete zuerst eine Lungenentzündung, auf den
Röntgenbildern waren Flecken an der Lunge zu sehen, auch etwas Wasser.
Eyleen atmete heftig. Sie wurde im ehemaligen Zuhause nicht medikamentös
behandelt wegen ihrem Herz. Nur ein leichtes AB.
Die Familie befand sich leider in
einer Notlage und konnte sich keine weitere Behandlung für Eyleen leisten.
Aus diesem Grund hat sie sich an uns gewandt. Das war gut und lieb
gemeint. Wir haben Eyleen am Do, 26.2. zu uns geholt, um ihr zu helfen.
Wir wollten Meilo auch gerne mitnehmen, aber ich wusste, dass sein
Frauchen ihn nicht hergeben würde (liebt Kartäuserkatzen über alles, steht
nicht zur Debatte, Eyleen’s Gesundheit steht hier im Vordergrund). Wir
hatten sie gefragt, ob Meilo und Eyleen anhänglich miteinander sind, als
die beiden zusammen aufgewachsen waren. In der Tat sind die beiden durch
die vielen Katzen längst auseinander gegangen, kaum noch zusammen. Also
haben wir nur Eyleen mitgenommen. Meilo haben wir kurz gesehen, er hat uns
leider nicht mehr erkannt und war ängstlich. Er fühlt sich unter den
vielen Katzen wohl, glaube ich. Eyleen ist anders und liebt die Menschen,
braucht auch viele Streicheleinheiten.
Sie war sehr schwer krank und wäre
fast gestorben. Wir haben mit ihr um ihr Leben mit Geld und Zeit gekämpft,
waren mit ihr in einer Klinik. Der ansässige Tierarzt gab Eyleen keine
Chance und hat uns heimgeschickt. Seine Diagnose: Tumor. Sie hätte nur
noch kurze Zeit zu leben. Wir sollten sie erlösen, sofort oder innerhalb
10 Tage. Heute muss ich laut sagen: vielen lieben Dank an die
Katzenliebhaberin Mandy (Ironies) aus Katzenforum. Ich bin sehr froh, dass
ich meine verzweifelte Frage im Katzenforum gestellt habe und Eyleen nicht
sofort gehen lassen habe. Am Anfang hatte Mandy ihre Vermutung
ausgesprochen und uns dabei sehr unterstützt. Sie gab uns einen Tipp, doch
eine Zweitmeinung einzuholen, was wir auch taten. Anja (Odin) hat mich
nachts begleitet und gedolmetscht, auch ganz herzlichen Dank an Anja.
Die zwei netten Notdienst-Ärztinnen
haben mit ihr um ihr Leben gekämpft. Eyleen hatte Wasser in der Lunge,
Lungenentzündung, Lungenödem, Schnupfen, Ohrmilben, Durchfall usw. Wasser
in der Lunge wurde immer mehr und Eyleen wäre beinahe erstickt. Ohne die
große Hilfsbereitschaft der Ärztinnen wäre Eyleen jetzt tot. Für nichts –
kein Tumor! Die TÄ hat zwar auch Schatten gesehen, meinte aber, es könne
auch eine Lungenentzündung sein. Sie wollte ihr noch eine Chance geben,
auch als es ihr sehr schlecht ging.
Eyleen blieb über 2 Nächte beim TA. Sie hat eine Entwässerungsspritze
bekommen, da die Lungen voll mit Wasser waren, Cortison, damit sie besser
Luft bekommt und ein starkes AB.
Als sie nach 2 Tagen wieder heimkam,
sah sie besser aus. Bekam leider an diesem Tag 4-5x Krämpfe, wobei ich mir
sehr große Sorgen gemacht habe und in der Aufregung sofort meine TÄ
angerufen habe. Sie meinte, das kommt vom Streß (ehem. Zuhause,
Wieder-Einleben im neuen Zuhause, Tierklinik usw.). Ach, war ich wieder
beruhigt.
Eyleen fraß wieder, es ging ihr immer
besser außer Ohrmilben und Durchfall. Sie wurde wieder verspielt und lief
rum, dann erwischte sie wieder ein Schnupfen, weil ihr Immunsystem
abgeschwächt war. Sie bekam am 10.3. Zylexis. Sie hustete und nieste eine
Weile lang, arme Maus.
Inzwischen meinte die Tierärztin: Der
Schatten auf dem Röntgenbild ist nicht konkret feststellbar, ob es sich um
eine Eiterherde oder Tumorherde handelt. Eyleen bekam Medis und Spritzen,
ich habe sie jeden Tag selbst gespritzt (ungern, aber ich versuchte alles
Mögliche, um ihr zu helfen).
Eyleen bekam Cortison-Spritze bis Mi,
11.3. und AB-Spritze bis 12.3. – seit 12.3. keine Spritze mehr. Ihr geht
es gut. Nur beim Toben macht sie manchmal auf dem Boden kurze Pause.
Manchmal atmet sie komisch, dann kam eine Augenentzündung nach langem
Schnupfen, sie bekam Augentropfen Floxal. Leider alle 2-3 Wochen hat
Eyleen wieder mal einen Krampfanfall. Nur 1x am Tag, und dann ist alles
wieder ganz normal, so als wäre nichts passiert.
3 Wochen später, also am 17. März
gingen wir mit Eyleen zu einem Spezialist (Kardiologie in einer
Tierklinik).
Eyleen’s Herz wurde geröntgt bzw.
geschallt, ferner kamen noch EKG und Blutabnahme zur Untersuchung. Um das
Ergebnis festzustellen, wie sich die Leukos verändern. (FIP-Test wurde
auch gemacht und die Lunge geröntgt).
Resultat: keine Schatten mehr
auf der Lunge. Also doch kein TUMOR!! Aufatmen.... ! Das Blutbild
sieht auch viel besser aus, aber sie ist leider herzkrank.
Eyleen hat ein vergrößertes Herz, ebenso der Herzmuskel und das Herz
rastet sehr schnell. Das kann nicht nur durch die Aufregung sein, meinte
der TA. Sie bekam seit 17.3. Medi Atenolol, also jeden Tag 2x und nach 3
Monaten musste sie noch mal zur Kontrolle. Die Medi-Eingabe ist fast kein
Problem mehr, immerhin in Aldisticks versteckt.
Ich beobachtete auch ihre Atemprobleme, wenn dies zutreffen sollte, könnte
eine Allergie die Ursache sein. Oder eine Lungenentzündung.
Die 1. Diagnose lautet wie folgt:
1.
Behandlung: (17.03.)
Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 220/min
Herzauskultation: Systol HG 3/6
EKF: Frequenz: 220/min
Rhythmus: Sinus
Echokardiographie:
Linker Ventrikel ggr. hypertroph
Linke Vorkammer ebenfalls vergrößert
Subaortal Septumwulst
Dynamische Subaortenstenose
Ggr - mgr Mitralinsuffizizenz aufgrund SAM
Diagnose: Kardiomyopathie, hypertrophe, aber hämodynamisch nicht
ausgeprägt wirksam
Hier ein paar Eindrücke ihres
Leidenwegs, nun ist sie wieder eine schöne Kätzin, sie hätte
vielleicht aufgegeben, weil sie sich nicht mehr geputzt hat, vor
Anstrengung wäre sie knapp erstickt gewesen:
Ich war schockiert, dass sie auch ein Zahnstein hat. Den Zahnstein sollen
wir aber nicht sanieren können, weil sie schon zu viele Medis bekommen hat
und so schwer krank war.
Arme Eyleen, sie sah immer gesünder
aus. Sonst ging es ihr gut. Sie vertrug die Herz-Medikamente recht gut.
Die Ohrmilben behandelte ich mit spot on, hat leider nicht geholfen, dann
mit Douxo (Mizeliäre Ohr- und Hautlotion). Ich konnte eine Weile
nicht alleine machen, mein Freund musste sie gut festhalten.
Verständlicherweise wirkt sie immer ängstlich, wenn sie festgehalten
werden muss. Ansonsten ist sie eine liebe Riesen-Schmusemaus und
anhänglich. Sie wurde immer mehr zutraulich zu mir, so dass ich alleine
Ohrtropfen verabreichen kann. Meine liebe Eyleen, sie ist unheimlich
anhänglich und folgt mir auf jeden Schritt und Tritt.
Seit der Besserung hat sie keinen
Krampfanfall mehr. Ob es wirklich am Stress lag, ich habe nicht weiter
gefragt. Sie hat mal so was angedeutet, tobt aber wie immer rum. Manchmal
traue ich mich nicht mit ihr groß zu spielen, weil ich nicht weiß, ob die
Spielanstrengung gut für ihr Herz ist. Die Ohrmilben sind leider immer
noch nicht weg, aber unsere Ärztin ist zufrieden mit ihr und Naturmedis.
Den Durchfall habe ich noch nicht im Griff. Eyleen dürfte keine weiteren
Medi mehr bekommen, weil sie so schwer krank war, sagte Ärztin, auch die
Impfungen machen wir erst viel später. Ich wusste nicht, warum keine
Kotprobe nötig war? Ich habe ihr vorgeschlagen, aber sie wollte sie nicht
machen. Augen, Schnupfen, Husten, Niesen, Wunde am Oberbauch sind gut
verheilt. Nur Herz, Durchfall und Ohrmilben sind noch zu schaffen.
Eyleen fühlt sich bei uns wohl und hat
nur die Schmuserei im Kopf. Sie bekam leider wieder 3x weitere
Krampfanfälle, so alle 2 Wochen. Ich weiß nicht, was es sein könnte.
Zuerst kann sie nicht mehr richtig laufen, aber nach 8-10 Minuten ist
alles wieder in Ordnung. Ich machte mir wieder viele Sorgen, habe einen
Termin für die Nachkontrolle schon lange gebucht, der 25. Juni.
Eyleen ist wirklich eine kranke Katze, ich hoffe sehr, dass sie noch lange
bei uns leben darf.
Update am 25. Juni 2009
Wir
gingen mit Eyleen zur Nachkontrolle
zum Kardiologen, leider gibt es schlechte Nachricht. Das Herz hat sich
verschlechtert, ist größer geworden, der Herzmuskel ist zu dick und steif.
Die Prognose ist sehr zurückhaltend. Eyleen bekommt jetzt andere und noch
mehr Medikamente, und zwar:
Die 2. Diagnose lautet wie folgt:
2.
Behandlung: (25.06.)
Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 170/min, leicht unregel- und ungleichmäßig
Herzauskultation: Systol HG 2-3/6
EKF: Frequenz: 170/min
Rhythmus: Sinus mit einzelnen Supraventrikulären Extrasystolen
Echokardiographie:
Linke Kammerwand mgr hypertroph (LVdD 7mm)
Linke Vorkammer hgr dilatiert (LA/AO 2,1, vor 3 Mo 1,7l)
Diagnose: fortgeschrittene HCM mit Stauungsanzeichen
CAVE Aortenthrombose möglich. Falls akut schwere Aortenthrombose eintritt
trotz der neuen Therapie, dann Prognose ganz schlecht und an Euthanasie
denken. Es könnte sein, dass Eyleen nur noch ein paar Monate am Leben ist,
es kann sich aber auch ein paar Jahren hinziehen, es ist nicht sicher,
sagte der Kardiologe.
Doch HCM... Meine Nerven liegen
immer noch blank, denn ich machte mir große Sorgen um sie.:(
Ich berichtete dem Kardiologen, dass
Eyleen einige Krämpfe hatte. Die TÄ diagnostiziert eine Aortenthrombose,
arme Maus, deshalb bekam sie 2x wöchentlich Aspirin dazu, um das Blut zu
verdünnen.
Es könnte sein, dass Eyleen nur noch
ein paar Monate zu leben hat, es kann sich aber auch ein paar Jahren
hinziehen, es ist nicht sicher, sagte der Kardiologe. Ich habe es still
aufgenommen, aber an der Rezeption habe ich dann doch geheult. Einige
Katzenbesitzer aus Katzenforum haben mir Mut zugesprochen, sie kann doch
lange leben, wir sollen nicht hinhören, einfach weiterleben. Viele Katzen
haben mit dieser Krankheit auch länger gelebt als man vorausgesagt hat.
Niemand kann wirklich sagen, wie lange noch. Mut habe ich wieder.
Durchfall hat sie immer noch, aber nur
weiche Kots, kein Durchfall aber auch nicht gut geformt. Die Ohrmilben
sind besser, sie darf Strongold bekommen, sagte Internist. Aber meine TÄ
sagte nein, noch eine Weile abwarten, dann mit Surolan. Nun kümmerte ich mich um den
Durchfall.
Der nächste Kardiologie-Termin ist
Anfang Oktober, dann wissen wir mehr, wie die neue Medi-Therapie
anschlägt. Eyleen hatte keinen Krampf mehr. Ich beobachte sie so gut ich
kann und verwöhne sie, am Anfang merkt sie kaum, dass die 2. Medi bitter
ist, 2 Wochen lang nahm sie gut Aldisticks an, aufatmen, aber leider habe
ich 2 Wochen später ein anderes großes Problem mit Tablettenverabreichung.
Das Verstecken in den Aldi-Sticks klappt leider nicht mehr. Diese neue
Medi ist also sehr bitter, deswegen. Gekochtes Hühnchen, Käse,
Fleischwurst, Rinderhack roh, Käse- und Vitaminpaste etc. ist derzeit out,
weil sie sich nicht mehr traut. (Leberwurst und Maltpaste mag sie leider
nicht). Egal ob aus der Napfschüssel, von der Hand, aus Versehen fallen
gelassen... alle Tricks habe ich ausprobiert. In diesem Punkt entwickelt
sie sich plötzlich zur intelligenteste Katze auf der Welt. Mit dem
Hühnchenfilet klappt es auch nicht mehr, obwohl sie es liebt, sie kaut
alles fünfmal durch und findet die Tablette. Jeden Verstecktricks
verweigert sie strikt. Ich fange sie einfach ein und versuche es immer
wieder. Tablette gemösert und mit Vitaminpaste gemischt, an Eyleen’s Pfote
geschmiert. Ich weiß nicht, ob sie die ganze Medi geleckt hat.
Also ich finde es alleine schon schwierig das Katzenmäulchen zu öffnen.
Ich habe es mit "Gewalt" gemacht. Katze festhalten, Maul öffnen und
Tabletten eingeben. Danach sofort Sticks oder Futter zum Loben gegeben.
Dabei und danach ging es mir nicht gut und der Katze auch nicht. Aber zum
Glück vergaß sie diese Sache schnell wieder, nur wurde sie mir gegenüber
immer misstrauischer. Mir bleibt auch nichts anderes übrig als ihr zu
helfen. Dann ging ich zurück zu den Verstecktricks. 4 Tage ging es gut,
dann wurde es immer schwieriger, weil Eyleen die Tablette wieder fand und
rausspuckte. Eine große Belastung für mich, um die Tablette in sie
reinzubekommen. Mein Kater ist inzwischen eifersüchtig. Eyleen wirkte
immer ängstlicher mir gegenüber, sie weichte mir aus. Ich möchte ihr
ungern mit Dauermedis quälen und kämpfen. Ich brauche dringend Ratschläge
von unserem Kardiologen wegen der bitteren Tablette, um sie gegen eine
andere auszutauschen. Doch leider ist er für 3 Wochen im Urlaub. Also sehe
ich keine andere Möglichkeit als Eyleens täglich morgens und abends
vorzuknöpfen und die Medis ins Maul zu geben, anschließend Margarine oder
Vitaminpaste an die Nase zu schmieren, damit sie sie wegleckt. Der
Schluckrefelex ist dann automatisch vorhanden und auf einmal ist Medi im
Magen, 1 Minute festhalten und 5 Minuten später vertraut sie mir wieder
an, lässt sich streicheln, lässt sich mit Leckerlie oder Futter als Lob
verwöhnen. Der Stress wird immer weniger.
Mit den Milchprodukten wäre vielleicht leichter gewesen, aber wegen der
Tablettenwirkung nicht zu empfehlen. Jemand hat bei den Tabletten gute
Erfahrungen mit dem Tablettenmörser gemacht, fein zermahlen unter vieles
mischen. Bei uns funktioniert es nicht. Mit Quark, Sahne, Joghurt und
Hüttenkäse würde ich gerne mal ausprobieren, aber eine Tablette sollte man
nicht zusammen mit Milchprodukten einnehmen. Das mindert die Wirkung oder
hebt sie sogar auf!!! Der Kardiologe meldet sich nicht. Ich war bei
unserer TÄ, sie sagte, es ist in Ordnung wenn man die Tablette mit
Vitamin- oder Käsepaste auf die Pfote gibt.
Diese bittere Tablette hat Eyleen gut
getan, sie hat bis jetzt keinen Krampf mehr. Sie macht einen guten
Eindruck, immer ein bisschen lebhaft und ihre Atmung hat sich fast
normalisiert. Fast schon wie eine gesunde Katze, sie ist zäh. Ich habe
noch nicht diese bittere Tablette zu Atenolol getauscht. Der Kardiologe
meinte, wenn es nicht klappt, dann zurück Atenolol (mehr, statt 1/8 sollte
1/6 genommen werden). Sie vertraut mir und weiß, dass es schnell vorbei
geht. Dann bekommt sie zur Belohnung immer was Feines. Meine liebe Eyleen,
danke für dein Vertrauen. Ich wünsche mir, sie bleibt so lange wie möglich
bei uns.
Ich warte auf die nächste Schallung
erst im Oktober, weil die Tablette bei Eyleen gut angeschlagen hat. Dann
sehen wir weiter, welche Medi wir nach Schallung nehmen werden/sollen.
Ich halte Euch weiter auf dem
Laufenden. Dann in kürze Texte, mein Bericht war ja lange und ausführlich.
Update am 15. September 2009
Der nächste Kardiologie-Termin zur Nachkontrolle ist nun gebucht, am Do,
den 8.10.Ich drücke die Daumen, dass es Eyleen besser geht. 2. Beim
Ultraschall gab's keine guten Nachrichten, deshalb brauche ich intensives
Daumendrücken.
Update am 20. Oktober 2009
Eyleen und ich waren am 8.10. bei der
Kardiologie, zum 3. Mal. Der Kardiologe ist ein ganz Netter und freut
sich, dass Eyleen noch da ist. Bei der Untersuchung stellte er fest, daß
die Herzzustände unverändert geblieben sind. Die Medi-Therapie hat Eyleen
gut angeschlagen und bis jetzt hat sie keinen Krampf mehr. Sie macht
einen guten Eindruck. Nur die bittere Tablette Dilzem soll nur morgens
etwas erhöht verabreicht werden, also 1/6 auf ¼. Ansonsten bleibt die
Therapie unverändert gleich. Leider bleibt das Risiko nach wie vor
bestehen und wir müssen Eyleen weiterhin gut beobachten. Sie tobt rum, ist
topfit und frisst gut. Als ich dem Kardiologen gegenüber vom Zahnstein
erwähnt habe, meinte er, Eyleen soll unter Narkose den Zahnstein entfernen
lassen, aber aufgrund ihres instabilen Herz ist es noch zu früh. Wir
warten bis März/April 2010, bis sie eine 4. Schallung-Kontrolle erhält,
dann wissen wir mehr, auch hinsichtlich Zahnsteine.
Die 3. Diagnose lautet wie folgt:
3.
Behandlung: (08.10.)
Vorbericht:
Kontrolle Herz HCM unter
Dilzem 60mg 2x tgl. 1/6 sowie Dimazon 10mg 2x tgl. 1/2 Tablette und
Aspirin 100mg 2x wöchentlich 3/4 Tablette.
Seit Umstellung auf Dilzem
klinisch dtl. gebessert, keine Krämpfe mehr gehabt.
Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 180/min, regel- und gleichmäßig
Herzauskultation: Systol HG 3/6
Ultraschall-EKG
Frequenz: 180/min
Rhythmuts: Sinus
Echokardiographie:
Linke Kammerwand mgr hypertroph (LVdD 6,4mm)
Ventrikelseptum leicht
hypertroph (5 mm)
Linke Vorkammer hgr dilatiert (LA/AO 2/1)
Diagnose: HCM im Vergleich zu vor 3 Monaten unverändert
Therapie weiter wie bisher.
In den letzten 3 Monaten
scheint sich der Zustand des herzens bei Eyleen stabilisiert zu haben,
allerdings ist nicht von einer messbaren Größenverbesserung in der Zukunft
auszugehen.
Kontrolluntersuchung
sonographisch in 6 Monaten, bei Verschlechterung früher.
Update am 29. April 2010
Der nächste Kardiologie-Termin zur
Nachkontrolle ist nun gebucht, am Do, den 6.Mai. Ich drücke die
Daumen, dass Eyleen`s Zustand stabil bleibt. Sie tobt so wild rum und ist
wieder so eine Komikerin beim Spielen oder Austoben wie damals als sie so
jung bei uns war.
Update am 16. Mai / 15. Juni 2010
Wir waren mit Eyleen beim Kardiologen.
Ihr Herz bleibt stabil, das heißt nicht besser und nicht schlechter.
Ich brauche jetzt einen Rat mit ihren
Zähnen. Sie hat oft Zahnentzündungen, man merkt es auch an ihrem
Mundgeruch. Das ist auch blöd für ihr Herz. Sie bekommt Antibiotika und in
zehn Tagen hat sie eine Wiedervorstellung beim Stamm-Tierarzt. Bei einer
Narkose könnte es sein, dass sie daran stirbt, weil das Herz so krank ist,
dass es das Endstadium war.
Jetzt würde ich gerne wissen, ob ich
noch irgend etwas machen kann. Soll ich ihr mehr rohes Fleisch geben?
Ab und zu habe ich immer noch Schwierigkeiten bei
der Tablettengabe Sie mag die Aldisticks manchmal nicht mehr, wenn sie die
Tabletten entdeckt hat. Eigentlich liebt sie die.
Verstecken in
verschiedenen Lebensmitteln zb Leberwurst, Käse, Hackfleich etc. ist
chancenlos. Wir müssen seit Anfang Mai es mit Pilleneingeber oft 3-4 mal
probieren, das ist für mich irgendwie grausam und für mich selbst auch
eine Quälerei. Vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps. Ich danke Euch
herzlich dafür. Seit 15. Mai geht`s mit den Sticks wieder gut.
Ansonsten bin ich froh, dass es Eyleen nach dem
Kardiologen-Besuch wieder gut geht, sie war 1 Tag nicht gut drauf und
verweigerte die Tabletten. Es war eine Horrorzeit für sie. Ich musste nur
heulen, aber jetzt ist wieder alles ok. Ich liebe Eyleen, sie ist eine
liebe Schmusemaus.
Die 4. Diagnose lautet wie folgt:
4.
Behandlung: (06.05.)
Vorbericht:
Kontrolle nach 6 Monaten
Kardiomyopathie mit Stauung
der linken Vorkammer
Klinisches Befinden bezüglich
der Atmung it gut, die Zähne entwickeln mgr. Zahnstein.
Patientin bekommt nach wie vor Dilzem 60mg 2x tgl. 1/6 sowie Dimazon 10mg 2x tgl. 1/2 Tablette und
Aspirin 100mg 2x wöchentlich 3/4 Tablette.
Klinische Untersuchung:
Allgemeinbefinden: Ggr.
gestört
Herz-Kreislaufapparat: Plus 180/min,
Herzauskultation: Systol HG 3/6
Atmung: Ggr vertieft
Echokardiographie:
Linker Ventrikel mgr hypertroph (LV Wd 7,1mm, IV Sd 5,9mm)
Linke Vorkammer mgr-hgr vergrößert (LA/AO 16,9/9,1mm= 1,9/1)
Subaortal Septumwulst
Dynamische Subaortenstenose
Ggr-mgr Mitralinsuffizienz
aufgrund SAM (systolie anterior Movement)
Therapie weiter wie bisher und
erneute Kontrolle in 6 Monaten
|