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Meilo
war ein lieber Kater. Der Anfang bei uns war schwierig für ihn. Er war
schockiert, weil er in ein neues Zuhause musste, dazu war er noch
unkastriert. Er tat mir leid und ich habe um seine Liebe gekämpft. Er
wollte zuerst nicht, ich war sehr verzweifelt darüber, weil ich auch
Katzenanfängerin war. Aber bald war er anhänglich wie ein kleiner Hund. Meilo sprang gerne auf
meinen Rücken, wenn ich mich mal gebückt habe. Am Anfang kam Meilo selten
auf meinen Schoß – immer nur, wenn er Fressen klauen konnte. Er kam immer
mehr auf meinen Schoß, um sich kraulen zu lassen. Er brauchte seine Zeit, um Vertrauen zu mir zu haben.
Meilo war von Anfang an mein Wunschkater. Er war ein „Kartäusermix“,
wie Stromer mein Nachbarskater, der auch ein Kartäusermix war. Durch ihn bin
ich auf die Kartäuserkatzen aufmerksam geworden. Ich habe Meilo durch eine
Anzeige im Internet gefunden. Sein „Frauchen“ hat ihn zusammen mit Eyleen
(beiden 8 Monate alt) zu uns gebracht.
Ich leide –heute
noch- darunter, dass ich Meilo & Eyleen (Sommer 2005) abgeben musste
(miserable Zusammenführung mit Prügelunfall). Ich hätte sie nie in ein
Tierheim gegeben sondern nur in ein gutes zu Hause.
Eyleen lebt seit 26.2.2009 wieder bei uns und
wir wollten
Meilo auch gerne mitnehmen, aber ich wusste, dass sein Frauchen ihn nicht
hergeben würde (liebt Kartäuserkatzen über alles, steht nicht zur Debatte,
Eyleen’s Gesundheit steht hier im Vordergrund).
Wir hatten sie
gefragt, ob Meilo und Eyleen anhänglich miteinander sind, als
die beiden zusammen aufgewachsen waren. In der Tat sind die beiden durch
die vielen Katzen längst auseinander gegangen, kaum noch zusammen. Also
haben wir nur schwerkranke Eyleen mitgenommen.
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